Voll bis oben hin …

Swiss-QUBE-Dick-satt-voll

Voll bis oben hin …

Es war ein wunderbares Fest, beim familiären und privaten Zusammensein haben wir gut gegessen und die Zeit wirklich genossen!
So manch einer, hat seine Not den letzten Knopf der Hose zu schliessen und manchmal fällt das Schuhe zu binden auch schwer bzw. beim nach vorn Beugen ist da etwas im Weg. Fazit, es war „saugut aber eben zu viel. „Zu viel und zu reichhaltig, „Zu viel tierische Fette
Dann gibt es noch die Möglichkeit, dass man zu viel von den süssen Sachen genascht hat und z.B. die Haut gereizt ist oder der Stuhlgang nicht mehr so richtig funktioniert, der eine muss ständig und ein anderer hat so seine Not weil er/sie/es verstopft ist. Also zu viel von den Kohlehydraten. „Zu viel Kohlehydrate
Eine weitere sehr verbreitete Variante sind Blähungen, es will gar nicht aufhören und dazu stinkt es noch ganz erbärmlich. Das kann bis zur Atemnot oder Herzrhythmusstörungen gehen. Beim bergauf Laufen ist ganz schnell die Puste weg, der Sportler kann seine volle Leistung nicht abrufen. „Zu viel und „zu schwer  „Zu viel tierische Eiweisse
Die Lebensmittel sind meist hochwertig, solange sie aus der biologischen Landwirtschaft stammen. Aus der klassischen bzw. konventionellen landwirtschaftlichen Produktion sind sie mit Herbiziden / Pestiziden, Antibiotika und mineralischen Düngern, um nur einige zu nennen, belastet. Hinzu kommen dann noch die Emissionen der Industrie, die natürlich auch die Bio-Produkte belasten usw. Trotzdem sind die biologischen Erzeugnisse in der Summe weniger belastet als die aus der konventionellen Produktion.

Jetzt stellen wir uns vor wie dieser gesamte Cocktail in den Magen Darm Trakt gelangt und in seine Einzelteile zerlegt wird, um dann von den entsprechenden Darmabschnitten über deren Schleimhaut aufgenommen zu werden. Bevor das möglich ist, werden der Brei und seine Nähstoffe noch von den Darmbakterien durchforstet, aufgespalten, entgiftet und zur Aufnahme über die Schleimhaut aufbereitet. So, nun hat sich vielleicht eine ansehnliche Menge von Giftstoffen an der Schleimhaut angesammelt, die enge Verbindung der einzelnen Schleimhautzellen untereinander aufgebrochen und nun strömen die Giftstoffe ungehindert und direkt in die Blutbahn, die schützende Darmschleimhaut und deren Abwehrsystem konnten nichts ausrichten! Gibt es nicht, meint ihr? Doch und das ziemlich oft und verbreitet sich immer mehr. Dies nennen wir den „Durchlässigen Darm oder das „leaky gut syndrom.
Was sich daraus entwickelt, kann man sich leicht vorstellen, auch unter der Prämisse, dass wir eine Darm-Hirn-Achse haben und die sendet zu 95% Informationen zum Gehirn und nur 5 % an Infos kommen aus dem Hirn an den Darm zurück. Daraus haben wir geschlussfolgert, dass wir beim Darm vom „small brain sprechen können und wohl alle Emotionen auch dort entstehen und an das Frontalhirn weitergeben werden, welches dann die „Gefühlsdatenbank dort anlegt. Wie sagt der Volksmund „da muss ich erst mal meinen Bauch befragen oder das Verhalten meines Nachbarn, der mich wegen einer Kleinigkeit angegangen ist, „liegt mir auf der Leber, die ja auch zum Verdauungssystem gehört, oder noch besser, die Klausur im Januar „macht mir Schiss, gleich die ganze Antwort wie es ausgeht. Soviel dazu!
Nun muss man sich vorstellen, dass aus den Amalgamfüllungen bei jeder Mahlzeit, besonders bei sauren Speisen und Getränken, immer wieder Quecksilber ausgewaschen wird. Dieses hochgiftige Schwermetall legt sich auf die Darmschleimhaut und blockiert bzw. beeinflusst dort Abwehrprozesse. Ein bekanntes Ergebnis einer solchen Belastung kann chronische Verstopfung, aber auch chronischer Durchfall, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Allergien, sogenannte Autoimmunerkrankungen und viel mehr sein. Jetzt kann man sich auch sehr leicht vorstellen, dass Umweltgifte etwas mit chronischen Erkrankungen zu tun haben und meist deren Auslöser sind.
Obwohl der Darm an allgemeiner Popularität gewonnen hat, man spricht recht viel darüber, weiss man in der Wissenschaft noch sehr wenig darüber. Gerade zum Thema „Mikrobiom, also zu den Darmbakterien, hat man vielleicht 5 % erforscht. Vieles ist bekannt, vor allem, dass unsere Darmflora etwas mit unserer Stimmung zu tun hat, dass die Darmflora mit verantwortlich ist, ob man zu Übergewicht neigt oder eher normal-gewichtig ist und ob man eine gute Abwehrkraft gegenüber Virusattacken hat oder nicht. Wir wissen heute, dass wir mehr Darm- und sonstige Bakterien im Körper haben, als Körperzellen. Man beginnt erst sehr langsam zu begreifen, dass wir mit den Tierchen in einer Art Gemeinschaft leben und sie unser Immunsystem entscheidend mit beeinflussen. Aber eben nicht nur das, sondern auch unsere Stimmung. So kann ich es bis heute nicht verstehen, dass bei der Behandlung von Depressionen bzw. depressiven Verstimmungen keine Untersuchung der Darmflora und deren Verteilung vorgenommen wird und das keine Einläufe, z.B. auch mit Kaffee, durchgeführt werden, die extrem die Stimmung aufhellen und den Magen Darm Trakt entlasten. In den Stuhluntersuchungen bei depressiven Menschen hat sich nämlich gezeigt,  dass das Fehlen von bestimmten Bakterienstämmen eine Neigung zu einer eher depressiven Stimmung unterstützt, dass chronische Entzündungen, Giftbelastungen, Belastungen durch Medikamente und Hormone in Nahrungsmitteln zu einer enormen Reduktion der guten Laune beitragen. Der Darm, unser grösstes Organ, hat doch wesentlich mehr Einfluss auf unsere Stimmung und Einstellung zum Leben, als wir uns dies bislang vorstellen konnten bzw. wollten.

Also ran an den Speck, Darmpflege ist angesagt, entweder erzieht man seinen Darm zur regelmässigen Entleerung oder entlastet ihn von Unbekömmlichen und reduziert damit auch die Durchfälle. Wichtig wäre eine regelmässige Entgiftung unseres Darmes. Denn wie dargestellt, leben wir heute im Überfluss an Nahrung bzw. an Überbelastung mit Umweltgiften. Regelmässige Entgiftungskuren stärken die Vitalität des Menschen, erhöhen die Abwehrkräfte und verzögern die Alterung.
Bei chronischen Durchfällen (breiig bis dünnflüssig 3- 4 x pro Tag) und chronischer Verstopfung (keine tägliche Entleerung der aufgenommen Nahrungsmenge) sollte man eine ganz besondere Stuhluntersuchung der Darmflora durchführen, da häufig die Ursache dafür in einer chronischen Belastung mit Umweltgiften, im Besonderen den Schwermetallen, zu finden ist. Es empfiehlt sich, eine entsprechend spezifische Urinuntersuchung auf Schwermetallbelastung, gleich mit zu machen. Die Ergebnisse sind für die Betroffenen immer eindrücklich, da sie sich nicht vorstellen konnten unter derartig hohen Belastungen zu leiden. Eine anschliessende Ausleitung und spezifische Massnahmen führen nach meiner Erfahrung immer zur Besserung, meist zum vollständigen Verschwinden der Beschwerden. Selbstverständlich können betroffene Personen dies, nach entsprechender Schulung, alles in Eigenregie und vollständiger Autonomie durchführen und das Ergebnis kontrollieren. An dieser Stelle sollten wir der Wirtschaft und deren kreativen Geistern einmal danken. Denn sie versetzen uns in die Lage, unsere Gesunderhaltung und Pflege unserer Vitalität eigenständig, professionell und unabhängig von medizinischen Einrichtungen und Systemen, durchführen zu können.

So ist das! 🙂

Euer
Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheitsmediziner & Mental-Coach

Kommentar schreiben

„Auf dieser Seite habe ich spannende und aktuell relevante Beiträge gestellt. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner

Probieren Sie es einfach aus


Jetzt GRATIS testen!