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Wahre Schönheit kommt von Innen …

Swiss-QUBE-Schönheit

Wahre Schönheit kommt von Innen …

… ist ein altes Sprichwort, deutet aber auf ein wichtiges Organ hin, den Darm. Wer die F.X. Mayr Kur kennt, hat den Spruch von ihm schön gehört, «Alle Krankheit kommt aus dem Darm», bedeutet im Umkehrschluss auch «Alle Gesundheit liegt im Darm». Abgeleitet von der Oberfläche der aneinander gelegten Schleim- hautzellen des Darmes resultierenden ca. 400 – 500 qm, leuchtet es ein, dass dem Organ eine zentrale Rolle zukommt. Bisher hatte der Darm ein ziemliches Schattendasein geführt und erst das Buch «Darm mit Charme» von Julia Enders hat dies nachhaltig beendet. Sie hat durch mediale Auftritte in ihrer vitalen und lustigen Art den Zuschauern erst den intelektuellen Zugang zu ihrem besonderen Organ eröffnet. Alle Versuche über speziell ausgebildete Ärzte ( z.B. Mayr Ärzte) vermochten dies nicht mit dieser Nachhaltigkeit leisten, wie eben dieses Buch und die anschliessende mediale Reaktion.

Zugegeben der Spruch wird über die Massen strapaziert und eher missbräuchlich verwendet. Für uns ganzheitliche «Darm – Experten», die wir tausende Darmspiegelungen und wesentlich mehr ganzheitliche Stuhlbefunde gesehen haben, deutet dieser Spruch auf die Darmgesundheit hin, die letztendlich für enorm viele Regulationsvorgänge im Körper zuständig ist und in direktem Zusammenhang mit dem MIND und der Schönheit stehen. In diesem Blog möchten wir diese Zusammenhänge darstellen und für den Leser einleuchtender machen. Die enormen Möglichkeiten für unsere Gesundheit und Schönheit, die sich daraus ergeben, werden nachvollziehbar sein.

Alles was wir essen und trinken geht durch den Darm und wird von diesem resorbiert und damit in den Körper zur Verstoffwechselung geleitet.

Die erste Kontaktstelle für die Nahrung befindet sich im Mund, in der gleichnamigen Schleimhaut, in der sich Rezeptoren befinden, die Kontakt haben zum Gehirn. Beispiel: Früher hat man den Athleten der Tour de France Zuckerwasser während des Rennens gegeben worauf Energie freigesetzt wurde und der Athlet mehr Kraft und Ausdauer hatte. Nun hat man Versuche gemacht, mit nur süss schmeckenden Wasser ohne Zucker, dieses wurde auch nicht getrunken sondern nur durch der Mund gespült! Auch dabei setzt der Athlet enorme Energien frei!!! Über die Rezeptoren im Mund wird die Information in das Gehirn geleitet und damit wird vom Körper mehr Energie bereitgestellt.

Schon an diesem Beispiel ist erkennbar, welche Bedeutung die Verschaltung des Magen-Darm-Traktes mit dem Gehirn hat. Und so geht es immer weiter hinunter in den Darm, in welchem sehr komplexe Leistungen vollbracht werden.

Zur Erinnerung, nochmals der anatomische Aufbau des Darmrohrs stark vereinfacht. Im Inneren des Darmes streift der Nahrungsbrei an der Schleimschicht der Darmschleimhaut vorbei. Auf und in diesem Schleim leben die Darmbakterien, die zu ca. 1.5 – 2 Kg dort verteilt sind. Sie nehmen einerseits an der Verdauung teil und andererseits sind sie Teil des darmeigenen Immunsystems (ca.85% des gesamten Immunsystems). Die Anzahl der Bakterien ist grösser als die der Körperzellen, was heisst, dass die Darmbakterien eine enorme Bedeutung in unserem Körper haben.

Unter dem Schleim liegen die Schleimhautzellen der einzelnen Darmabschnitte, die für die Passage der Nährstoffe aus dem Speisebrei in die Blutbahn verantwortlich sind. Eine weitere wichtige Funktion ist natürlich auch der Schutz vor dem Übertritt von Giften aus dem Speisebrei in die Blutbahn und deren Gefässe.

Unter der Schleimhaut befinden sich starke Muskelschichten, die für die sogenannte Peristaltik (die Darmbewegungen) zuständig sind. Je nach Stärke dieser Peristaltik, verkürzt oder verlängert sich die Verweilzeit des Speisebreis im Darm. Je länger diese ist, desto intensiver werden dem Brei Wasser und Nährstoffe entzogen. Damit wird unter Umständen das Körpergewicht stark erhöht oder, im Gegensatz dazu, das Gewicht niedrig gehalten.
Aber nicht nur die Verweilzeit ist für die Entwicklung des Körpergewichts entscheidend. Den grösseren Anteil dabei haben bestimmte Darmbakterien, die wesentlich über Hüftgold oder Schlankheit entscheiden. Dickmacherbakterien, die in Hungerzeiten das Maximum an Nährstoffen aus der Nahrung gewinnen können. Leider tun sie dies auch in guten Zeiten und tragen dadurch zum Wachstum unserer Hüften und Oberschenkel bei. Diese Spezies haben den einfachen Namen Firmicutes (lat.) also Dickmacher-Bakterien. Die beliebteren heissen Bacteroides (lat.), was auch viel besser klingt, machen enorm schlank, brauchen aber besondere Pflege in unserer Ernährung. Nun die Frage, die hier jeden wohl interessiert, wie kann ich die Schlankmacher im Wachstum fördern, um eben einfach schlanker zu werden?

Bevor wir diese Frage klären, sollten wir uns die anderen Spezies noch anschauen, die ja mehrheitlich in unserem Darm vorhanden sind. Wir kennen bislang nur 500 verschiedene Arten, müssen aber betonen, dass es wohl viel mehr sind, die wir bislang labortechnisch nicht nachweisen können.
Das, Darmbakterien für unsere Gewichtsentwicklung verantwortlich sind, wissen wir jetzt. Das, es aber Bakterien gibt, die auch noch unsere Stimmung und bzw. unseren Mut beeinflussen, ist erst seit einigen Jahren bekannt und wissenschaftlich erforscht. Bekannt sind die Arten mit den wohlklingenden Namen Bifidobakterien oder Lactobazillen! Sie übernehmen vielfältige Aufgaben, sind Teil des darmassoziierten Immunsystems, bilden als Schicht den Schleimhautschutz und beteiligen sich an der Verstoffwechselung des Nahrungsbreis im Darm. Forschungsergebnisse zeigen, dass diese beiden Mitbewohner auffällig dazu beitragen, ob man mutig, gut gelaunt oder ängstlich, vielleicht auch depressiv, ist. Das heisst, dass es wichtig ist, die Ernährung eben diesen Bakterien wachstums-begünstigend zu gestalten.

Bifidobakterien gehören zu den Bacteroides, also den Schlankmachen. Laktobazillen gehören zu der Säuerungsflora, die auch für die Bildung der schleimhautschützenden Buttersäure zuständig ist.
Ein ausgeglichenes gesundes Verhältnis dieser Spezies in unserem Darm macht recht schlank, erfordert aber eine ausgeglichene und entsprechende Ernährung.

Wie muss die aussehen? Der Anteil von Obst und Gemüse dominiert die Ernährungsgewohnheiten. Tierische Produkte mit ihrer Giftbildung, entstanden bei dem Abbau im Darm, unterdrücken das Wachstum unserer Schlankmacher-Bakterien. Empfehlenswert wäre ein Verhältnis von pflanzlicher Nahrung zu Bestandteilen tierischen Ursprungs, von 3 : 1. Real bei uns in der Schweiz ist das eher umgekehrt, also 1 : 3.

Ballaststoffreichtum der Nahrung wird nur über pflanzliche Nahrung garantiert und nährt unsere Darmbakterien ideal. Frische Pflanzenkost in Kombination mit geringen Mengen an Fleischprodukten, vielleicht nur einmal in der Woche, würde die schlank- machende Darmflora extrem beglücken. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, aber auch in Massen Fleisch Fisch oder Milchprodukte, wird langfristig und zuverlässig schlank machen.

Heute findet man über Stuhluntersuchungen sehr häufig Ergebnisse, die auf eine löchrige Darmschleimhaut hinweisen (sog. leaky gut syndrom).

Betroffene berichten dann auch über entsprechende Beschwerden, von Müdigkeit, über Depressionen, körperliche Schwäche, chronische Verstopfungen und/oder auch Durchfälle, Leistungsabfall nach Nahrungsaufnahme und chronische Entzündungen vom Darm, die bis hin zu Erkrankungen des Zentralnervensystems (Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Alzheimer…) führen können.

Gewichtszunahme, nachdem man mit dem Rauchen aufgehört hat, erklärt sich aus der Tatsache, dass Nikotin die Schlankmacherbakterien (Bakteroides) im Wachstum fördert.  Nachdem man nicht mehr raucht, stirbt diese Spezies leider quasi ab, die Dickmacherbakterien explodieren mehr oder minder und man nimmt richtig zu.
Ausgleichen, kann man diese Entwicklung relativ schnell durch eine sofortige Umstellung der Ernährungsgewohnheiten in Richtung Pflanzenkost, also in Richtung Obst und Gemüse.

Euer
Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheitsmediziner & Mental-Coach

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„Auf dieser Seite habe ich spannende und aktuell relevante Beiträge gestellt. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner

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