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Wir essen mehr als wir in unserem Stoffwechsel „verbrennen“ können

Swiss-QUBE Fleisch Ernährung
Geschrieben von Dr. med. Frank Schulze M.Sc. am April 14, 2017 in Gewichtsmanagement

Wir essen mehr als wir in unserem Stoffwechsel „verbrennen“ können

Mit den Fettreserven, die die Schweizer Bevölkerung durchschnittlich mit sich herumträgt, könnte sie bei voller körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit, 14 Tage fastend, also ohne Nahrungsaufnahme nur mit Flüssigkeitszufuhr, problemlos glücklich und erfüllt leben. Natürlich gibt es Ausnahmen, die aber nicht die Regel sind. Nach meiner Erfahrung sind mindestens 80% aller Erkrankungen ernährungsbedingt.

Welches Regulationsprinzip in unserem Körper steuert das Wachstum unseres Hüftgoldes? Nun, es ist das Insulin, jedem bekannt im Zusammenhang mit dem Blutzucker. Wenn wir Kohlehydrate essen, werden die enthaltenen Mehrfachzucker im Dünndarm zu Einfachzucker, also Glukose, aufgespalten und können dann über den Dünndarm in die Blutbahn gelangen. Mit dem Anstieg des sogenannten Blutzuckers steigt auch der Insulinspiegel. Dieses Hormon wird bekanntlich in der Bauchspeicheldrüse gebildet und fungiert in unserem Körper als Schlüsselhormon. Es ermöglicht, nachdem es an den Insulinrezeptoren der Zellmembran angedockt hat, den Eintritt der Glucose durch die Zellmembran in die Zelle, wo sie zur Energiegewinnung verstoffwechselt wird.

Insulin steuert dies vor allem in die Muskel-, Leber- und Nervenzellen. Natürlich auch in alle anderen Zellen, aber in diesen wird die meiste Arbeit geleistet. Ausserdem steuert Insulin die Aufnahme von Fettsäuren ( z.B. Triglyceride) in die Fettzellen und damit auch die Neubildung von Fettzellen, dem sogenannte „Hüftgold. Der umgekehrte Prozess, also der Abbau von Fettzellen zur Energiegewinnung, findet nur im Bereich vom „Nüchtern-Insulin statt, also gleichzeitig im Bereich des „Nüchtern-Blutzuckers. Deshalb müssen wir nüchtern zur Blutabnahme zum Arzt kommen.

Am Morgen wenn wir aufwachen befindet sich der „Insulin- und Blutzuckerspiegel im sogenannten „Nüchtern-Bereich, dann wird „Hüftgold abgebaut. Erst wenn wir dann frühstücken, geht auch das Insulin wieder hoch und es kann kein Fett mehr abgebaut werden. Ein einfaches Prinzip, auch leicht verständlich, erklärt einleuchtend, dass die schönen Zwischenmahlzeiten eben zu einem ständig hohen Insulin beitragen. Die Empfehlungen von verschiedenen Ernährungswissenschaftlern 5 Mahlzeiten zu sich zu nehmen, sind damit eben falsch.

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„Auf dieser Seite habe ich spannende und aktuell relevante Beiträge gestellt. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner

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