Kann ich in 3 Wochen abnehmen?

Geschrieben von Dr. med. Frank Schulze M.Sc. am Mai 29, 2018 in Gewichtsmanagement

Kann ich in 3 Wochen abnehmen?

Die Ferienzeit steht vor der Tür: Strand, Sonne und Natur. In den letzten Wochen haben wir schon einen kleinen Vorgeschmack bekommen, Sonne satt und sommerliche Temperaturen. Als ich das erste Sonnenbad nahm, dachte ich, «Oh, du hast ganz schön zugelegt. Wie sehe ich dann in der Badehose aus? Habe ganz sicher keine „Bikinifigur».

«So geht es nicht. Ich will in möglichst 3 Wochen abnehmen!»

Ich habe die Entscheidung zum Abnehmen getroffen! Jetzt aber wie weiter? Ich nehme an, ihr kennt die Frage gut, was genau muss ich jetzt machen? Ich habe nicht lange überlegt, sondern bin gleich ran an den Speck (meinen eigenen) gegangen.

Was erzähle ich meinen Zuhörern in meinen Vorträgen? Beginnt mit der eigenen Wahrnehmung, schaut euch im Spiegel an und überlegt, was genau euch nicht gefällt. Wenn ich schnell, also in 3 Wochen, abnehmen will, brauche ich einen guten Plan:

 

1. Mindestens 30 mal kauen hilft beim Abnehmen

Ich begann auch bei mir mit kleinen Schritten: Ich beobachtete mein Kauverhalten, denn ich weiss ja, gutes und bewusstes «Durchkauen» von einem mittleren Bissen verschafft mir sehr schnell Sättigung! Hier steht die Zahl 30. 30 Mal einen Bissen kauen klingt viel, ist aber das Minimum. Ich beobachte, die Menschen kauen zwischen 5 und 10 mal einen Bissen, bei weichen Speisen geht es schnell und bei etwas Härteren wird eben 10-12 mal gekaut.

Warum ist das Kauen so wichtig?

Die Vorverdauung von den Kohlehydraten beginnt im Mund mit dem Enzym Amylase. Das spaltet schon mal die Stärke auf. Rezeptoren in der Mundschleimhaut geben Botenstoffe an das Gehirn ab und das meldet Sättigung! Halt! an dieser Stelle muss ich kurz innehalten. Meine Frage an mich, nehme ich denn dieses Gefühl, schon satt zu sein, überhaupt wahr?

Genüsslich kauen

Oder stopfe ich trotzdem noch mehr rein? Selbstwahrnehmung ist an dieser Stelle ganz wichtig, sonst kann ich das Kauen nicht umstellen. Durch intensives Kauen wird der «Säftefluss» im Magen-Darm-Trakt angeregt. Zusätzlich wird der Speichelfluss angeregt, was die Mund- und Darmbakterien sehr freut. Selbstwahrnehmung erreichen wir auch durch Geniessen.
Das entsteht in Ruhe und durch Nachfühlen.

Wenn ich das nicht genau befolge und mich diszipliniere, komme ich nicht in den «Abnehmflow». Und den brauche ich, denn nur so kann ich mein Essverhalten so steuern, dass ich eben Gewicht verliere.

 

 

Ich sage mir immer, lieber nichts essen als nebenbei etwas reinstopfen. Also hinsetzen zum Essen und genüsslich auf den Speisen mindestens 30 mal «rumkauen». Bei FX-Mayr Kuren, die ich als Arzt begleitet habe, sass ich beim Essen neben meinen «Kunden» und wir haben gemeinsam gezählt! Es braucht zu Beginn ein bisschen Konzentration.

 

2. Entsäuern und Entgiften zum Abnehmen

Wir (Ernährungsmediziner) haben gelernt, dass ohne «Entsäuern» der Stoffwechsel einfach nicht in Schwung kommt und man u.a. deshalb nicht abnimmt. Entsäuern kann man in der Sauna, mit Basenbädern oder auch mit Basensalzen, Sport und auch Spaziergängen. Wichtiger ist aber die Umstellung auf eine pflanzenlastige Ernährungsweise, denn natürliche Basensalze, die unser Körper braucht um die Säurelast abzupuffern, kann er ausschliesslich über pflanzliche Nahrung beziehen.

Gemüsesuppe und Wasser

Zum Einstieg eine Gemüsesuppe ohne Fleisch, oder eine Kartoffelsuppe. Das sind tolle Basensalz-Lieferanten. Dazu natürliches Mineralwasser ohne Kohlensäure. Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung hat sehr gutes Wasser aus dem Wasserhahn. Das ist ein sehr grosses Privileg. Trinkt immer ausreichend, um damit auch die abgepufferten Säuren als sogenannte Gifte auszuscheiden. 1.5 – 2.5 Liter je nach Bedarf und Körpergrösse sollte man schon trinken. Das trägt natürlich ganz entscheidend zur Entgiftung des Körpers bei. Entgiftung ist erst nach dem Ausgleich des Säure/Basen-Haushaltes vollständig möglich, Säurelast blockiert die körpereigene Entgiftung.

 

3. Hormone, die das Abnehmen beeinflussen

Hier hat uns die Schöpfung mit einem sogenannten Steuerhormon ausgestattet. Es heisst Insulin. Jeder hat das schon gehört, vielleicht weil Diabetiker es spritzen müssen. Insulin steuert einerseits über Rezeptoren die Aufnahme von Blutzucker durch die Zellmembran in die Körperzelle. Dort wird er verstoffwechselt und daraus wird Energie (ATP) bereitgestellt.

Andererseits steuert das Insulin die Aufnahme von Fettsäuren (Triglyceride, Cholesterin…) in die Fettzellen. Wenn die voll sind, werden neue Fettzellen gebildet (Fettreserven für schlechte Zeiten).

Insulin und Fettverbrennung

Verstoffwechselt werden die Fette und Fettzellen immer dann, wenn das Insulin sich im Nüchternbereich, also am Morgen nach dem Aufstehen und während der Nacht, befindet.

Was bedeutet das für mein Abnehmen in 3 Wochen?

Ganz einfach, ich versuche durch meine Ernährung und durch Bewegung den Insulinspiegel immer wieder in den Nüchternbereich zu bewegen. Am besten ernähre ich mich kalorien-reduziert, dafür aber nährstoffreich. Auch ich ziehe das genauso durch, wenn ich wie jetzt gerade wieder, abnehmen will. Damit habt ihr alles Wissen, um schnell und nachhaltig abzunehmen ohne Hilfsmittel. In der Grafik sind noch ein paar zusätzliche Faktoren beschrieben, auf die ich diesmal nicht weiter eingehen möchte.

Faktoren für gesundes Abnehmen

Wir haben aber auch eine Alternative. Dieses soll keine Eigenwerbung sein, sondern eine Alternative, die oben erwähnten Fakten noch einfacher umzusetzen.

 

Mit dem 3-Phasen-Konzept in 3 Wochen abnehmen

Woche 1 – Bella Figura

Das 3 Phasenkonzept haben wir in unseren Swiss-QUBE Produkten umgesetzt und erleichtern so die Anwendung. Wenn ich abnehmen will, beginne ich selbst mit einer Woche. konsequent und ausschliesslich unsere Swiss-QUBE essen. Auch hier ist das Kauen ausserordentlich wichtig. Ich schneide mir kleine Stücke ab und kaue diese genüsslich und langsam. Ich bin dann schon nach wenigen Gramm wirklich satt und zufrieden. Dazu trinke ich genügend Wasser, über den Tag verteilt. Mit den pflanzlichen Nährstoffwürfeln kann ich bequem den Basenhaushalt regulieren und das Insulin gut steuern. Und bekomme den Hunger und das Thema Essen aus dem Kopf.

Nach einer Woche hat sich mein Stoffwechsel umgestellt und zehrt mir die Fettreserven aus. Woran ich das merke? Wenn ich morgens im Bad nicht mehr der Bauch einziehen muss, wenn meine Frau reinkommt. Bella Figura sagt der Italiener in Gegenwart von Frauen.

Beim Joggen komme ich mir vor, als hätte ich Sprungfedern an den Sohlen. Die Leichtigkeit des Seins, der fehlende Bauchdruck und einfach mehr Freude.

Woche 2 – Erfolg festigen

In der 2. Woche esse ich einfach 3 Tage nur noch meine Würfel und festige damit den Erfolg. Die anderen Tage ernähre ich mich hauptsächlich von Pflanzenkost und wenn Fleisch, dann nur mageres weisses. Wir, die wir eigentlich ständig sitzen und deren Bewegung sich in Grenzen hält, sollten die Kalorien entsprechend reduzieren und dabei auf die Nährstoffe nicht verzichten.

Woche 3 – richtig gut drauf

Jetzt ersetze ich mindesten 4 – 5 Hauptmahlzeiten mit meinem Swiss QUBE. Da ich die Wirkung aus der ersten Woche kenne, fällt es mir leicht, z.B das Frühstück ausfallen zu lassen und mich bis zum Abendessen nur damit zu ernähren. Alternativ kann ich 4 Mittagsmahlzeiten mit je 4 Würfeln ersetzen.

Das waren ein paar Gedanken zu den zusätzlichen Voraussetzungen, damit in 3 Wochen Abnehmen das Ergebnis wirklich optimal ist. Ich gebe euch mein Wort, dass es funktioniert, resultierend aus meiner Erfahrung mit mir selbst und mit den vielen Anwendern dieses Konzeptes. Und wünsche euch viel Erfolg beim Abnehmen in 3 Wochen bis zur Bikini- oder Badehosen-Figur. Ich bin gerade mittendrin.

 

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„Auf dieser Seite habe ich spannende und aktuell relevante Beiträge gestellt. Diese basieren auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sowie aus jahrzehntelanger ärztlicher Tätigkeit. Zur besseren Verständlichkeit habe ich Fachwörter vermieden, dafür aber die Beiträge in einer gewissen Lässigkeit geschrieben.“

Dr. med. Frank Schulze M.Sc.
Ganzheits- und Ernährungsmediziner

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